Erste Schritte zum DM: Dungeon Maps – Zweiter Anlauf (diesmal in Farbe)

Nachdem ich mich in den letzten Tagen mit Maps herum gespielt habe und ich generell jemand bin, der eine gute Balance aus Arbeitsaufwand und Ergebnis anstrebt, bin ich davon abgekommen, meine Karten komplett am Tablet zu zeichnen.

Erstens ist es einfach zu fitzelig, die ganzen Gänge, Räume und Objekte einzeln zu zeichnen und mühsam zu kopieren & platzieren (wer das schon mit Sketchbook oder ArtFlow probiert hat weiß wovon ich spreche). Und Zweitens – wir haben Photoshop im Büro, warum also nicht gleich damit arbeiten?

Da mir der Stil von „Foto“ Texturen aber nicht gefällt, will ich keine üblichen Texture-Maps aus dem Internet, sondern einen Stil, der immer noch gezeichnet wirkt.

Ich habe daher mein Vorgehen geändert: Ich zeichne jetzt nur noch die einzelnen Objekte händisch am Tablet, platziere, skaliere und bearbeite die Map dann aber in Photoshop und arbeite nur mit handgezeichneten Mustern, Pinseln und Objekten.

Hier die ersten beiden Objekte, die ich am Tablet gezeichnet habe:

Screenshot_2016-04-19-23-04-13 Screenshot_2016-04-19-23-03-50

Und hier das Ergebnis für ein Bauernhaus an dem ich gerade arbeite:

hausdemo_2

Die Räume, Fenster und Türen sind im Prinzip nur Ebenenmasken, die mit einer Musterüberlagerung befüllt werden. So spare ich mir das Zeichnen der einzelnen Wände und muss nur die Räume „ausstanzen“. Die Einrichtungsgegenstände zeichne ich Stück für Stück und lege mir so langsam eine Bibliothek an Gegenständen zu.

Update 04.11.2016: Ich habe meine Methode zur Erstellung von Dungeon Maps verfeinert und euch dazu eine Step-by-Step Anleitung zusammengestellt:

Step-by-Step Tutorial: D&D Karten zeichnen mit Photoshop – Teil 1: Mauern

 

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